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| Friedhof Passy in Paris |
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| Mittwoch, 15. April 2009 um 15:14 Uhr |
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Begrabt die Toten in jeder Himmelsrichtung Drei große Friedhöfe jeweils im Osten, Norden und Süden der Stadt Paris gelegen, boten den Bewohnern der französischen Hauptstadt zum Ende der 19. Jahrhunderts die Möglichkeit ihre Verstorbenen beizusetzen. Der private Friedhof Passy im gleichnamigen Stadtteil, liegt im Herzen der Stadt Paris und übertrifft mit seiner Atmosphäre bisher Gesehenes im Punkt der Luxoriösität angeht, bei Weitem. Im Jahr 1820 wurde Passy inmitten des „rive droite“, einem vornehmen Wohn- und Geschäftsviertel eröffnet, und avancierte 1874 zur letzten Ruhestätte der aristokratischen Gesellschaft. Andächtige Schritte auf den von alten Kastanien gesäumten Wegen erlauben dem Besucher einen wunderbaren Moment mit luxuriös ausgestatteten Grabdenkmälern von bekannten wie auch unbekannten Persönlichkeiten. Unter anderem hat hier Francis de Croisset, Ghislaine Dommangel oder Edouard Manet das Haupt ein letztes Mal niedergelegt. Hin und wieder verführt eine Grabinschrift zum Schmunzeln, da der Grabeigentümer nur mit dem Geburtsdatum angegeben ist. Welche Absicht hinter dem vorzeitig arrangierten Grab steckt, wird wohl nie ein Besucher erfahren. Sicher ist, dass der Eigentümer noch unter den Lebenden wandelt. Solange, bis die Hinterbliebenen das zweite Datum eingravieren lassen. Zu erreichen ist der Cimetière de Passy mit der Metro (Station Trocadèro) und bietet bei freiem Eintritt die Möglichkeit von Mitte März bis Anfang November während der Öffnungszeiten Mo-Fr: 7:30 Uhr – 18 Uhr; Sa: 8:30 Uhr – 18 Uhr sowie Sonn- und Feiertags 9 Uhr bis 18 Uhr sowie von Anfang November bis Mitte März während der Zeit von Mo-Fr: 8 Uhr bis 17:30 Uhr; Sa: 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr; Sonn- und Feiertage von 9 Uhr bis 17:30 Uhr den Friedhof alleine oder mit Führung (5,70 €) zu erkunden. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 18. Mai 2009 um 15:10 Uhr |

